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Anthropic meldet 80,7 Milliarden Dollar Verlust vor Nasdaq-Börsengang

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Nachrichten
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Anthropic reichte bei der SEC eine S-1-Registrierung für den Börsengang an der Nasdaq unter dem Kürzel ANT ein. Die Unterlagen zeigten 16,29 Milliarden Dollar Umsatz und 80,7 Milliarden Dollar Verlust.

Anthropic, das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude, hat am 26. Oktober eine öffentliche S-1-Registrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC für einen Börsengang eingereicht, teilte das Unternehmen mit. Die Aktien sollen unter dem Kürzel ANT am Nasdaq Global Select Market gehandelt werden.

Die Unterlagen legten erstmals die Finanzzahlen von Anthropic offen: Der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 sei auf 16,29 Milliarden US-Dollar gestiegen, nach 1,16 Milliarden ein Jahr zuvor, nach einem Jahresumsatz von 4,59 Milliarden für 2025. Der Nettoverlust der ersten sechs Monate 2026 habe sich laut Unterlagen auf 80,7 Milliarden US-Dollar belaufen, vor allem wegen der Neubewertung wandelbarer Anleihen; der operative Verlust habe 693 Millionen US-Dollar betragen.

Anthropic habe insgesamt 141,1 Milliarden US-Dollar eingesammelt und verfüge über 112,4 Milliarden US-Dollar an Barmitteln sowie 19,3 Milliarden US-Dollar an kurzfristigen Anlagen, heißt es in den Unterlagen. Das Unternehmen zählte mehr als 1.900 Kunden mit mindestens 1 Million US-Dollar Umsatz und rund 250 mit mindestens 10 Millionen US-Dollar.

Die Aktienstruktur könne laut Unterlagen den Einfluss der Inhaber von Class-A-Aktien auf wichtige Entscheidungen einschränken. Anthropic habe außerdem 847 Millionen Aktien, 5 Prozent des Gesamtbestands, für ein wohltätiges Programm zugesagt.

Die Zahl der angebotenen Aktien und die Preisspanne seien noch nicht festgelegt, heißt es in den Unterlagen. Anthropic hatte im Juni vertraulich einen Entwurf bei der SEC eingereicht und einen Börsengang bereits für diesen Herbst in Aussicht gestellt. Die Bewertung des Unternehmens war im Oktober vor dem Börsengang um fast 500 Milliarden US-Dollar gesunken.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema des Artikels

Der Nettoverlust von 80,7 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr 2026 sei laut Unterlagen vor allem auf die Neubewertung wandelbarer Anleihen zurückzuführen; der operative Verlust habe 693 Millionen US-Dollar betragen.