Die Polizei von Singapur erklärte, manipulierte Hardware-Wallets von Ledger hätten lokale Nutzer mindestens 2,7 Millionen US-Dollar, umgerechnet 3,5 Millionen Singapur-Dollar, gekostet. Die Behörde veröffentlichte die Warnung am Mittwoch, dem 28. Oktober.
Laut Polizei wurden seit dem 10. September mindestens zwei Fälle registriert: In Ledger-Wallets aus einigen Einzelhandelsgeschäften in Singapur seien „böswillige Hardware-Komponenten“ eingebaut worden.
Zu den Betroffenen zählt Mark Karpeles, der frühere Chef der Börse Mt. Gox. Er erklärte, am Flughafen Singapur eine manipulierte Ledger Flex gekauft zu haben.
Ledger selbst warnte am 9. Oktober öffentlich vor dem Problem und stoppte am 13. Oktober den Verkauf seiner Geräte in sieben Jurisdiktionen.
Das volle Ausmaß der betroffenen Geräte ist weiterhin unklar, die Ermittlungen von Polizei und Ledger dauern an.


