Samsung Wallet soll Apple und Google bei Stablecoins zuvorkommen

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Samsung Wallet soll Apple und Google bei Stablecoins zuvorkommen

Beim Galaxy Unpacked in London zeigte Samsung ein Wallet-Mockup mit USDC und bestätigte native Stablecoin-Unterstützung für Samsung Wallet — vor Apple Pay und Google Wallet, aber noch ohne Starttermin.

Beim Galaxy Unpacked in London zeigte Samsung nicht nur neue Handys. Zwischen den Folien tauchte ein Mockup von Samsung Wallet mit einem USDC-Guthaben auf, und das Unternehmen bestätigte: Die Funktion ist real, die Wallet bekommt native Unterstützung für Stablecoins. Fast alles andere bleibt offen — kein Starttermin, kein unterschriebener Deal mit Circle, dem Unternehmen hinter USDC.

Samsungs Produktmanager Lee Dinham brachte es auf den Punkt: "Samsung Wallet wird über Bargeld und Ersparnisse hinausgehen. Es wird neue Formen digitalen Werts annehmen, einschließlich Stablecoins." Hinter der Unternehmensformel steckt eine einfache Idee: einen an den Dollar gekoppelten Token auf den Sperrbildschirm legen, neben Bordkarten und Treuekarten, sodass Bezahlen damit sich nicht anders anfühlt als mit einer Debitkarte.

Ganz bei null fängt Samsung nicht an. Seit 2019 läuft auf Galaxy-Geräten ein Blockchain Keystore, seit 2021 werden Hardware-Wallets unterstützt, und seit Oktober 2025 verschafft eine Coinbase-Integration rund 75 Millionen US-Galaxy-Besitzern bereits Krypto-Zugang. Stablecoins sind der logische nächste Schritt: Anders als Bitcoin oder Ether schreckt ein an den Dollar gekoppelter Token niemanden ab, der einfach nur einen Kaffee bezahlen will.

Das Timing zählt gegenüber der Konkurrenz. Weder Apple Pay noch Google Wallet unterstützen Stablecoins direkt — beide verweisen Nutzer bestenfalls an eine separate Krypto-App. Setzt Samsung die Ankündigung tatsächlich um, wäre es das erste Mal, dass ein Handyhersteller und nicht eine Bank oder Börse einen digitalen Dollar direkt in den Zahlungsstack einbaut.

Vorerst ist es ein Versprechen, kein Produkt. Samsung hat nicht verraten, ob die Wallet die Schlüssel selbst verwahrt oder die Kontrolle beim Nutzer belässt, und keine Startländer genannt — die Regeln für Stablecoins werden in den meisten Ländern noch geschrieben. Parallel zur Stablecoin-Ankündigung stellte Samsung auch eine klassischere Galaxy Card vor, ausgegeben von Barclays im Visa-Netzwerk für den US-Markt, mit gestaffeltem Cashback.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen zum Thema des Artikels

Was genau hat Samsung angekündigt?

Beim Galaxy Unpacked am 22. Juli 2026 bestätigte Samsung, dass Samsung Wallet native Unterstützung für Stablecoins erhält, und zeigte ein Mockup mit USDC, ohne einen Starttermin zu nennen oder Circle als Partner zu bestätigen.

Wann kommen Stablecoins zu Samsung Wallet?

Samsung hat kein Datum genannt. Das Unternehmen bestätigte nur, dass die Funktion kommt, ließ aber Verwahrmodell und Startländer offen.

Worin unterscheidet sich das von Apple Pay oder Google Wallet?

Weder Apple Pay noch Google Wallet unterstützen Stablecoins nativ — beide verweisen Nutzer an eine separate Krypto-App, während Samsung verspricht, die Funktion direkt in die Wallet einzubauen.

Warum wird gerade USDC genannt?

Samsung zeigte ein Wallet-Mockup mit USDC-Guthaben, hat aber keine offizielle Partnerschaft mit Circle, dem Emittenten des Stablecoins, bestätigt.

Welche Krypto-Funktionen hat Samsung Wallet schon heute?

Seit 2019 läuft ein Blockchain Keystore, seit 2021 werden Hardware-Wallets unterstützt, und seit Oktober 2025 bietet eine Coinbase-Integration rund 75 Millionen US-Galaxy-Besitzern Krypto-Zugang.